So hier dann mal eine erste Fassung von dem was wir im Propädeutikum so gemacht haben
1. Allgemeines
Java-Programme müssen immer in Dateien die auf “.java” enden gespeichert werden. Dabei ist zu beachten dass der Dateiname (ohne das “.java”) und die Angabe im Programmrumpf übereinstimmen.
Um eure Programme zu übersetzen geht ihr, wie im Propädeutikum gezeigt mit der Konsole (bzw. dem Terminal) in euren Java Ordner (also dort wo eure “.java” Dateien liegen) und gebt:
javac DATEINAME.java
ein. Wollt ihr Befehle aus der Tools.zip benutzen sieht der Befehl etwas anders aus:
javac -cp .;Tools.zip DATEINAME.java
Wichtig ist dass es unter Windows ein Semikolon anstelle des Doppelpunktes (den wir im Propädeutikum hatten) ist!
Wollt ihr euer Programm dann starten ersetzt einfach das “javac” durch “java” und lasst am Ende des Befehls das “.java” weg.
2.Der Programmrumpf
Ein Javaprogramm, so wie ihr es in Grundlagen der Informatik und Numerik anfangs schreiben werdet, hat immer die folgende grobe Form:
public class DATEINAME{
public static void main(String[] args){
//Hier kommt das eigentliche Programm
}
}
Zeile 1 gibt dabei an dass es sich bei dem, was wir hier schreiben, um eine Klasse mit dem Namen DATEINAME handelt. Zeile 2 ist die Standardform der main-Funktion (oder auch main-Methode), diese wird immer als erstes aufgerufen wenn euer Programm gestartet wird, deswegen macht es Sinn innerhalb dieser Funktion zu programmieren. Was eine Klasse genau ist und dass man auch außerhalb der main-Funktion programmieren kann, werdet ihr wahrscheinlich im Laufe des Semesters noch lernen.
3. Kommentare
Wollt ihr in Java kommentieren so tut habt ihr dafür 2 Möglichkeiten:
- Ihr schreibt // (also 2 mal den Schrägstrich der mit auf der Taste der 7 liegt). Dabei müsst ihr beachten, dass ab diesen beiden Schrägstrichen alles auf der gleichen Zeile dann als Kommentar angesehen wird.
- Ihr packt euren Kommentar in /* und */ . Dies ermöglicht es Kommentare innerhalb von Zeilen zu benutzen oder auch über mehrere Zeilen zu kommentieren (falls ihr mal längere Texte zur Erklärung braucht
)
4. Verzweigungen
Während des Propädeutikums haben wir grundlegend eine Art der Verzweigung kennengelernt. Das IF- bzw. das IF-ELSE-Konstrukt.
Dies sieht im allgemeinen so aus:
if(BEDINGUNG){
//Das hier passiert wenn die Bedingung wahr ist (und auch nur dann!)
}
else
{
//Das hier passiert wenn die Bedingung falsch ist (und auch nur dann!)
}
Der else-Teil (also das else und die beiden folgenden Klammern) sind optional und können weggelassen werden, wenn ihr garkeinen else-Fall benötigt.
5. Schleifen
Um Dinge zu wiederholen benötigt man Schleifen. Davon solltet ihr eigentlich 3 Stück kennen (Die do-while-Schleife, die while-Schleife und die for-Schleife).
Zur Erinnerung hier noch einmal alle 3 in der allgemeinen Form:
/*Die do-while-Schleife läuft immer mindestens einmal ab und prüft am Ende ob die Schleifenbedingung erfüllt ist*/
do{
//Mache irgendwas
}while(BEDINGUNG);
/*Die while-Schleife prüft am Anfang ob die Bedingung erfüllt ist. Ist dies der Fall beginnt die Schleife mit ihrer Arbeit und prüft nach jedem Durchlauf erneut ob die Bedingung noch gilt*/
while(BEDINGUNG){
//Mache irgendwas
}
/*Die for-Schleife wird genutzt, wenn man bestimmt viele Durchläufe braucht. Also im prinzip vorher schon weiss, wie oft die Schleife laufen soll*/
for( SCHLEIFENVARIABLE INITIALISIEREN ; BEDINGUNG ; SCHLEIFENVARIABLE ÄNDERN)
{
//Mache irgendwas
}
//Zur for Schleife mal ein Beispiel welches 10 mal läuft
for(int i=0; i<10 ;i++)
{
//Mache irgendwas
}
6. Ausgabe
Will man etwas Ausgeben so benutzt man die Befehle “System.out.println()” bzw. “System.out.print()”. Diese unterscheiden sich darin,dass nach der Ausgabe mit println ein Zeilenumbruch ausgegeben wird (also eine neue Zeile begonnen wird).
Falls ihr noch mehr Erläuterungen braucht oder ich etwas vergessen habe, schreibt mir einfach eine Mail (die Adresse ist auf der Grundlagen der Informatik und Numerik Seite).